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Dr. med. Ralf Bickel
Facharzt für innere Medizin

Diabetologe DDG
Ernährungsmediziner
DGEM/DAEM
 

Diabetologische Schwerpunktpraxis Dr. med. Ralf Bickel
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Diabetes - Glossar

ACE-Hemmer
Angiotensin-Converting-Enzym(ACE)-Hemmer. Medikament bei Bluthochdruck und Herzmuskelschwäche, besondere Vorteile für Diabetiker.

Aceton
ein Ketonkörper. Stoffwechselprodukt, das der Körper in Hungerzuständen wie z.B. Insulinmangel bildet. Typischer Geruch beim diabetischen Koma nach Nagellackentferner, siehe auch Ketoazidose.

Adipositas
deutlich vermehrtes Körperfetts mit einem BMI über 30 kg/m2. Eine Adipositas kann die Gesundheit beeinträchtigen, ist aber allein noch keine Krankheit. Siehe auch BMI.

Alpha-Glucosidasehemmer
Medikamente, die die Aufnahme von Kohlenhydraten aus dem Magendarmtrakt bremsen (z. B. Acarbose).

Antidiabetika
Oberbegriff für Medikamente und Hormone zur Behandlung des Diabetes mellitus.

Arterien
Blutgefäße, die vom Herzen wegführen. Sie müssen dem Blutdruck standhalten und können durch Arteriosklerose geschädigt werden.

Arteriosklerose (Atherosklerose)
Fachbegriff für Gefäßverkalkung – Ablagerungen von Fett, Blutgerinnseln, Bindegewebe und Kalk in den Gefäßinnenwänden, die zu verminderter Elastizität und Verengung der Blutgefäße führen.

Autoimmunkrankheit
Erkrankung, bei der sich die AbwehrzeIlen des Körpers irrtümlicherweise gegen körpereigene Zellen richten. Dadurch werden z. B. beim Typ-1-Diabetes die Insulin-produzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse angegriffen.

Azidose
Übersäuerung des Körpers durch Überschuss saurer Stoffwechselprodukte, z. B. Ketonkörper bei der Ketoazidose. Siehe auch Ketoazidose.

Ballaststoffe
unverdauliche pflanzliche Substanzen, die zu den Mehrfachzuckern (Stärke) gehören und ein wichtiger Nahrungsbestandteil sind. Sie füllen den Magen, regulieren das Sättigungsgefühl und verlangsamen die Aufnahme von Glukose ins Blut.

Bauchspeicheldrüse (Pankreas)
Bildet Hormone, die für den Zuckerstoffwechsel wichtig sind wie z.B. Insulin und Glukagon, sowie Verdauungsenzyme.

Basis-Bolus-Therapie
Insulintherapie aus zwei unterschiedlichen Insulinen: ein lang wirkendes Insulin (Verzögerungsinsulin) für den Grundbedarf („Basis“) und mehrmals täglich ein schnell wirkendes Insulin (Kurzzeitinsulin) vor jeder Mahlzeit („Bolus“). Siehe auch ICT.

Betazellen (Inselzellen)
Insulin produzierende Zellen in den Langerhans-Inseln der Bauchspeicheldrüse.

Biguanide
Kleine Gruppe blutzuckersenkender Medikamente für Typ-2-Diabetiker (v. a. Metformin), die die Insulinwirkung verbessern und die Zuckerproduktion in der Leber hemmen.

BMI
Body-Mass-Index, errechnet sich aus dem Körpergewicht (kg) geteilt durch die Körpergröße (m) zum Quadrat. Normal liegt der BMI etwa zwischen 18,5 und 25 kg/m2 vor. Der BMI berücksichtigt das Gewicht und die Körpergröße in einer Zahl, wobei sich die Grenzwerte mit zunehmendem Alter nach oben verschieben.

Broteinheiten bzw. Berechnungseinheiten (BE)
Eine Berechnungseinheit entspricht 12 Gramm verwertbarer Kohlenhydrate (KH) in der Nahrung. Eine andere Angabe wäre Kohlenhydrateinheit (KE) entsprechend 10 Gramm Kohlenhydrate. Im Alltag ist dieser Unterschied aber nicht entscheidend.

Blutzucker (BZ), Blutzuckerspiegel
Zucker(= Glukose)-Gehalt im Blut Glukose im Blut.

CSE-Hemmer
Cholesterin-Synthese-Hemmer, Statine, hemmen das für die Bildung von körpereigenem Cholesterin verantwortliche Enzym. Dadurch kann die Arteriosklerose entscheidend gebremst werden.

CSII
kontinuierliche subkutane Insulin-Infusion. Eine Insulinpumpe pumpt 24 Stunden am Tag Insulin unter die Haut.

CT
konventionelle Insulintherapie, engl. conventional therapy. Insulin in fester Mischung wird ein- bis zweimal täglich gespritzt. Diese Insulintherapie legt Tagesablauf und Mahlzeiten fest.

Diabetische Nephropathie
Funktionseinschränkung der Niere durch diabetesbedingte Schädigung der kleinsten Nierengefäße. Erhöhte Blutzuckerspiegel, hoher Blutdruck und Rauchen begünstigen die Entstehung. Früherkennung durch Bestimmung der Mikroalbuminurie. Die Nierenschädigung kann bis zur Dialyse führen.

Diabetische Polyneuropathie
Nervenschädigung. Betroffen sind zum einen vor allem Füße und Beine (Kribbeln, Ameisenlaufen, Brennen oder Schmerzen sowie Gefühlsstörungen, Wadenkrämpfe, Muskelschwäche), zum anderen das vegetative (autonome) Nervensystem, was zu Störungen des Herz-Kreislauf-Systems (Blutdruckregulationsstörungen, Schwindel), der Blasen- oder Darmentleerung und auch der Sexualfunktion (z. B. erektile Dysfunktion) führt.
 
Diabetische Retinopathie
Schädigung der kleinsten Gefäße am Augenhintergrund (Netzhaut, Retina). Im schlimmsten Fall kann sie zur Erblindung führen. Schäden am Auge können rechtzeitig nur durch regelmäßige Augenarztuntersuchungen erkannt werden.

Diabetisches Fuß-Syndrom
Kombination einer Gefäß- und Nervenschädigung an den Füßen. Sie führt dazu, dass selbst kleinste Verletzungen zu Geschwüren, Entzündungen und Gewebsuntergang führen können. Im schlimmsten Fall kann eine Amputation notwendig werden. Vermeidung durch eine gute Stoffwechseleinstellung, konsequente Fußpflege und das Tragen geeigneter Schuhe.

Diabetisches Koma (hyperglykämisches Koma)
Lebensbedrohliche Bewusstseinstrübung als Folge eines zu hohen Blutzuckers.

DPP4-Hemmer
Gruppe blutzuckersenkender Medikamente für Typ-2-Diabwtiker, die die Wirkung des Darmhormons GLP-1 verlängern und dadurch die Insulinproduktion stimulieren. Verursachen nur sehr selten Hypoglykämien. Siehe auch Inkretin-Verstärker.

Erektile Dysfunktion
ED, Impotenz. Unfähigkeit zur Ausübung des Geschlechtsaktes. Erektionsstörungen sind viermal häufiger bei Männern mit Diabetes.
 
FGM (iscCGM)
intermittent scanning CGM oder auch FGM (Flash Glucose Monitoring) liefert Gewebezuckerwerte, wenn der aktuelle Wert vom Benutzer abgefragt (gescannt) wird. Zur optimalen Nutzung der Gewebezuckerwerte im Alltag gibt es seit 2018 den FLASH-Schulungskurs.

Fructose (Fruchtzucker)
Einfachzucker, der auf anderem Weg verstoffwechselt wird. Er führt zu geringerer Blutzuckererhöhung, wird allerdings schneller zu Fett umgebaut und von vielen Menschen nicht vertragen.

Gestationsdiabetes
Siehe Schwangerschaftsdiabetes.

Glinide
Blutzuckersenkende Medikamente mit kurzer Wirkung für Typ-2-Diabetiker, die die insulinproduzierenden Zellen dazu anregen, mehr Insulin zu produzieren. In Deutschland nur eingeschränkt verfügbar.

Glitazone
blutzuckersenkende Medikamente für Typ-2-Diabetiker, die die gestörte Insulinempfindlichkeit der Zellen wieder erhöhen (Insulinsensitizer). In Deutschland nur eingeschränkt verfügbar.

GLP-1-Analoga
blutzuckersenkende Medikamente für Typ-2-Diabetiker, die die Wirkung des körpereigenen Hormons GLP-1 nachahmen und so die Insulinproduktion steigern und den Appetit bremsen. Derzeit nur als Injektionslösung verfügbar.
 
Glukagon
Gegenspieler des Insulins, wird produziert in den Alphazellen der Bauchspeicheldrüse. Es greift auf das Glykogen der Leber zurück und lässt den Blutzucker ansteigen. Daher wird es als „Notfallspritze“ für schwere Unterzuckerungen eingesetzt (Glucagen).

Glukose
Traubenzucker, Dextrose. Kleinster Zuckerbaustein und wesentlicher Brennstoff für den Köper. Der gesunde Körper kann die Blutglukose sehr konstant halten. Zur Blutzuckersenkung besitzt er allerdings ausschließlich Insulin.

Glukosurie
Zucker im Urin, der normalerweise nur bei Blutzuckerwerten ab 180 mg/dl
(sog. Nierenschwelle) auftritt.

Glykogen
Zwischenspeicher für Glukose in der Leber und Muskulatur.

Glyx
Glykämischer Index. Er gibt an, wie schnell ein Nahrungsmittel den Blutzucker ansteigen lässt. Ein langsamer Anstieg bedeutet einen niedrigen glykämischen Index und ist damit günstig.
 
HbA1c
Verzuckerter Anteil des roten Blutfarbstoffs (Hämoglobin = Hb). Blutzuckergedächtnis. Die Höhe des HbA1c hängt von dem mittleren Blutzuckerspiegel der zurückliegenden 2–3 Monate ab.
 
HEPAFAST®
Spezielles Eiweißpulver mit Haferballastostoffen, leberaktiven Wirkstoffen u.a. Beta-Glucan, Omega-3-Fettsäuren, L-Carnitin zur Unterstützung des Leberfastens nach Dr. Worm®

Hyperglykämie
Überzuckerung; über den Normwert erhöhter Blutzuckerspiegels. Anhaltend hohe Blutzuckerspiegel machen sich durch Harndrang, Durst und Müdigkeit bemerkbar. Ist der Blutzucker extrem hoch, kann das zu einem medizinischen Notfall führen (diabetisches Koma).
 
Hypoglykämie
Unterzuckerung; Blutzucker sinkt unter 60 mg/dl. Eine leichte Unterzuckerung kündigt sich durch Zittern, Schweißausbruch und Herzklopfen an und kann durch Zuckerzufuhr rasch beseitigt werden. In schweren Fällen kommt es zu Bewusstseinseintrübung und Krämpfen. Falls nicht entsprechend und sofort behandelt wird, kann eine schwere Hypoglykämie zu einem lebensgefährlichen Schock (hypoglykämischer Schock) führen.

ICT
Intensivierte konventionelle Therapie, engl. intensive conventional therapy. Andere Bezeichung für Basis-Bolus-Therapie. Ahmt die natürliche Insulinsekretion nach. Voraussetzung für eine solche Behandlung ist eine strukturierte Schulung.

IFG
Impaired Fasting Glucose = gestörte Nüchtern-Glukose. Bereits der Nüchternblutzucker ist erhöht, nach dem Essen liegen die Werte wie beim Gesunden. Das Risiko, einen Diabetes mellitus zu entwickeln, ist erhöht. Häufig Zusammenhang mit Übergewicht und Adipositas. Siehe auch IGT.

IGT
Impaired Glucose Tolerance = gestörte Glukosetoleranz. Von normalen Nüchternwerten steigt der Blutzucker nach dem Essen stärker an als beim Gesunden. Das Risiko, einen Diabetes mellitus zu entwickeln, ist erhöht. Siehe auch IFG.

Inkretin-Verstärker
Gruppe blutzuckersenkender Medikamente für Typ-2-Diabetiker, die die Wirkung des Darmhormons GLP-1 (= Inkretin) verlängern und dadurch die Insulinproduktion stimulieren. Verursachen nur sehr selten Hypoglykämien. Siehe auch DPP4-Hemmer.

Inselzellen
siehe Betazellen.

Insulin
Lebenswichtiges Hormon, das in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird und maßgeblich an der Regulation des Blutzuckerspiegels beteiligt ist. Störungen können Insulinmangel, eingeschränkte Insulinwirkung (Insulinresistenz) oder nicht rechtzeitige Wirkung des Insulins sein und zum Diabetes mellitus führen. Insulin ermöglicht es der Glukose, vom Blut in die Zelle zu gelangen, wo sie gebraucht wird.

Insulinresistenz
Hauptorgane der Insulinwirkung sind Muskulatur und Leber, Hauptursachen einer gestörten Insulinwirkung (Insulinresistenz) sind Bewegungsmangel und Fettleber (NAFLD). Darauf sollte bei Lebensstil, der Ernährung und bei Medikamenten Rücksicht genommen werden. Siehe auch Leberfasten, Insulin

Ketoazidose
Übersäuerung (= Azidose) des Blutes durch Ketonkörper. Wenn Insulin fehlt, greift der Körper in seiner Not auf Fett zurück, als deren Abbauprodukt saure Ketonkörper entstehen. Diese sind zwar Energielieferanten, übersäuern aber das Blut und sind in Blut, Urin und in der Ausatmungsluft nachweisbar (Geruch nach Aceton). Eine Ketoazidose kann lebensbedrohlich werden und muss deshalb gleich behandelt werden.

Kohlenhydrate (KH, Saccharide)
Wichtiger Nahrungsbestandteil neben Eiweiß und Fett. Kohlenhydrate werden im Körper zu Glukose aufgespalten werden. Entsprechend werden unterschieden: Monosaccharide (Einfachzucker wie Traubenzucker und Fruchtzucker), die nur aus einem Zuckermolekül bestehen, Disaccharide (Zweifachzucker wie Kristallzucker und Milchzucker), Oligosaccharide (Mehrfachzucker wie Raffinose) – diese schmecken alle süß und sind wasserlöslich. Der Übergang zu den Polysacchariden (Vielfachzucker) ist fließend. Diese komplexen Kohlenhydrate bestehen aus sehr vielen Zuckermolekülen, sind geschmacksneutral und schlecht bis gar nicht wasserlöslich. Zu dieser Gruppe gehören Stärke, Zellulose, Geliermittel und Ballaststoffe.

Kohlenhydrateinheiten (KE)
siehe Broteinheiten (BE)

LADA
latent autoimmune diabetes in adults. Sonderform eines Diabetes Typ 1 im Erwachsenenalter mit schleichendem Beginn. Wie beim Typ-1-Diabetes kann durch eine frühzeitige Insulintherapie die Bauchspeicheldrüse geschont werden.
Langerhans-Inseln (Langerhanssche Inseln)
Die Insulin-produzierenden Betazellen sind zusammen mit Alpha- und Deltazellen zu mikroskopisch kleinen Inseln in der Bauchspeicheldrüse gruppiert.
 
Leberfasten
früher: Haferkur, Hafertage. 14tägige Fastenphase unter ärztlicher Aufsicht mit Eiweißshakes (HEPAFAST®) mit wenigen Kohlenhydraten, hochwertigem Eiweiß, den richtigen Fetten und leberaktiven Ballaststoffen. Ziel ist Abbau von Leberfett.

Makroangiopathie
Diabetesbedingte Arteriosklerose der größeren Blutgefäße. Ein schlecht eingestellter Diabetes ist einer der größten Risikofaktoren für Arteriosklerose.

Metabolisches Syndrom
Überbegriff für eine Kombination aus Übergewicht, Diabetes, hohem Blutdruck und hohen Blutfetten.

Mikroalbuminurie
Ausscheidung von Albumin (Eiweiß) im Urin auf 30–300 mg/Tag. Dies weist auf eine frühe Störung des Nierenfilters hin.

Mikroangiopathie
Mikroskopische Veränderungen an den kleinsten Blutgefäßen von Nervengewebe, Netzhaut und Nieren, zu denen es beim Diabetiker durch dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte kommen kann.

MODY
maturity onset diabetes of the young. Genetische bedingte, vererbliche Form der Zuckerkrankheit. Bekannt sind bislang 13 verschiedene MODY-Formen. Gehört zur Gruppe des Typ-3-Diabetes.
 
NAFLD
Nicht-Alkoholische Fettlebererkrankung (im Gegensatz zu Alkohol- oder Virus-bedingten Fettlebererkrankungen). NAFLD ist Teil des Teufelskreises aus Insulinresistenz und Herzkreislauferkrankungen.

Normoglykämie
Normaler Blutzuckerspiegel wie beim Gesunden nüchtern über 60 bis 90 mg/dl und nach dem Essen unter 140 mg/dl.

Orale Antidiabetika
Diabetesmedikamente für Typ-2-Diabetiker in Form von Tabletten, die über den Mund (oral) eingenommen werden und den Blutzucker senken. Wirkstoffgruppen sind zum Beispiel Alpha-Glukosidasehemmer, Biguanide, Inkretin-Verstärker oder Sulfonylharnstoffe.

oGTT
oraler Glucosetoleranz-Test. Verfahren, mit dem sich eine Zuckerkrankheit und ihre Vorformen diagnostizieren lassen. Die Testperson muss 12 Stunden nüchtern bleiben und anschließend Flüssigkeit mit 75 Gramm Traubenzucker trinken. Ab einem Grenzwert für den Blutzucker von 126 mg/dl vor dem Test und ab 200 mg/dl nach 2 Stunden spricht man von einem Diabetes mellitus. Für den Schwangerschaftsdiabetes gelten niedrigere Grenzwerte.
 
Pulswellenanalyse (PWA)
Die Pulswellenanalyse ist ein spezielles Verfahren der Blutdruckmessung, das die Berechnung der Gefäßsteifigkeit und des aortalen Blutdrucks ermöglicht. Dabei werden auch die (altersabhängigen) Werte für Pulswellengeschwindigkeit und Augmentationsindex gemessen.

p.p. (= postprandial)
„nach dem Essen“ bzw. „nach einer Mahlzeit“.
 
rtCGM
Real-Time-Continuous-Glucose-Monitoring - Gewebezuckermessung in Echtzeit (kontinuierlich). In der Regel haben die Geräte eine Warnfunktion für hohe und/oder niedrige Glukosewerte. Zur optimalen Nutzung der Gewebezuckerwerte im Alltag gibt es seit 2016 den SPEKTRUM-Schulungskurs.

Schwangerschaftsdiabetes
Gestationsdiabetes. Zuckerkrankheit, die während der Schwangerschaft auftritt, danach meist wieder verschwindet. Während der Schwangerschaft steigt unter dem Einfluss der Hormone der Bedarf an Insulin an. In 3–8 % aller Schwangerschaften kann die Bauchspeicheldrüse dies durch eine verstärkte Ausschüttung von Insulin nicht mehr ausgleichen. Ein Gestationsdiabetes bedeutet für Mutter und Kind ein erhöhtes Risiko. Die Untersuchung auf Gestationsdiabetes zwischen der 24. und 28. Schwangerschaftswoche gehört zu den Routinevorsorgeuntersuchungen während der Schwangerschaft.

SGLT2-Hemmer
Gruppe blutzuckersenkender Medikamente, die über die Niere vermehrt Glukose ausscheiden und so den Blutzucker senken. Verursachen nur sehr selten Hypoglykämien.
 
Subkutane Injektion
s.c. = unter die Haut. Einer Substanz, z.B. Insulin wird in das Unterhautfettgewebe am Oberschenkel oder Bauch gespritzt.

Süßstoffe
Natürliche und künstlich hergestellte Verbindungen zum Süßen von Speisen und Getränken, die viel stärker als Zucker süßen und im Gegensatz zu Zuckeraustauschstoffen keine Kohlenhydrate oder Kalorien enthalten.

Sulfonylharnstoffe
Blutzuckersenkende Medikamente für Typ-2-Diabetiker, die die insulinproduzierenden Zellen dazu anregen, mehr Insulin zu produzieren. Sulfonylharnstoffe bergen ein Hypoglykämierisiko.
Traubenzucker
Siehe Glukose

Zucker
wird im allgemeinen Sprachgebrauch oft gleichgesetzt mit Kristallzucker (Haushaltszucker), in der Medizin mit Traubenzucker (Glukose).  
 
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